Arbeit

Mutterschutzgesetz

Regelungen zur Umsetzung des Mutterschutzgesetzes an der OVGU finden Sie hier

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Elternzeit

Regelungen zur Elternzeit an der OVGU sind in der folgenden Bekanntmachung festgehalten.

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Homeoffice & Mobiles Arbeiten

Beschäftige der OVGU haben die Möglichkeit im Homeoffice bzw. mobil zu arbeiten. Weitere Informationen finden Sie in der Dienstvereinbarung über die Durchführung von Mobiler Arbeit. 

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Teilzeitbeschäftigung

Für Beschäftigte der OVGU besteht die Möglichkeit in Teilzeit zu arbeiten. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Freistellung zur Pflege eines erkrankten Kindes

Im Falle eines erkrankten Kindes können Beschäftigte der OVGU zur Pflege des Kindes von der Arbeit freigestellt werden. Weitere Informationen finden Sie in den  Regelungen zur Freistellung bei Erkrankung des Kindes und hier

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Campusferien

Jedes Jahr in den Sommerferien bietet das Familienbüro für Kinder von Studierenden und Beschäftigten ein spannendes 14-tägiges Ferienprogramm an. Die Workshops, Experimente u.ä. richten sich an Kinder im Alter von 6 bis ca. 12 Jahren. Im Frühjahr finden Sie Informationen zum Programm sowie die Anmeldung hier.

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Dienstvereinbarungen zu Pflege & Beruf

Das Pflegezeitgesetz gilt für alle Beschäftigten der Otto-von-Guericke Universität, einschließlich wissenschaftliche und studentische Hilfskräfte, sowie Tutoren und Auszubildende. Das Pflegezeitgesetz beinhaltet die kurzfristige Freistellung von zehn Tagen und eine Pflegezeit bis sechs Monaten je pflegebedürftigen Angehörigen. Das Familienpflegezeitgesetz gilt für die Pflege pflegebedürftiger Angehöriger bis zu 24 Monaten mit voller und teilweiser Freistellung.

Als „nahe Angehörige“ gelten:

  • Eltern
  • Großeltern
  • Schwiegereltern
  • Ehegatten
  • Lebenspartner
  • Partner einer eheähnlichen Gemeinschaft
  • Geschwister
  • eigene Kinder, Adoptiv- und Pflegekinder, Kinder sowie Adoptiv- und Pflegekinder des Ehegatten oder Lebenspartners
  • Schwieger- und Enkelkinder
  • Stiefeltern
  • lebenspartnerschaftsähnliche Gemeinschaften
  • Schwägerinnen und Schwager

Wird eine kurzzeitige Arbeitsverhinderung nach § 2 PflegeZG angestrebt, können maximal zehn Freistellungstage pro Pflegefall in Anspruch genommen werden. Die Anzeigepflicht kann in jeder denkbaren Art und Weise durchgeführt werden, notfalls auch durch Dritte. Als Nachweis muss eine ärztliche Bescheinigung über die Pflegebedürftigkeit oder der Nachweis über die Pflegebedürftigkeit durch eine Pflegestufe (mindestens Stufe 1) auf Verlangen des Arbeitgebers vorgelegt werden. Eine Entgeltfortzahlung erfolgt nicht. Die Antragstellung erfolgt formlos, der eigene Versicherungsschutz in den Kranken-, Pflege-, Renten-, und Arbeitslosenversicherungen bleibt vollständig erhalten.

Wird eine Pflegezeit nach § 3 PflegeZG, § 2 und 2a FPfZG angestrebt, können maximal 24 Monate für jeden pflegebedürftigen Angehörigen und maximal drei Monate Sterbebegleitung in Anspruch genommen werden. Die Pflegezeit muss in einem Stück genommen werden, kann jedoch unter der Höchstdauer liegen und bis zur Höchstdauer verlängert werden. Die Ankündigungspflicht muss spätestens 8 Wochen vor Inanspruchnahme als schriftlicher Antrag erfolgen. Eine Ablehnung des Arbeitgebers ist nicht möglich.

Wird eine Teilzeitbeschäftigung gewünscht, muss das im Antrag beinhaltet sein. Die Absenkung muss mindestens um 15 Stunden erfolgen. Für jeden Kalendermonat der vollständigen Freistellung der Arbeitsleistung, wird der Urlaubsanspruch jedoch um ein Zwölftel gekürzt. Die Nachweispflicht beinhaltet eine Bescheinigung über die Begutachtung der Pflegekasse oder den Medizinischen Dienst der Krankenkasse, welche auch nachgereicht werden kann. Eine Entgeltfortzahlung erfolgt nicht, dafür wird unter Voraussetzungen Pflegeunterstützungsgeld durch die Pflegekassen bzw. durch das private Versicherungsunternehmen des Pflegebedürftigen gezahlt. Es besteht zudem die Möglichkeit sich von der Versicherungspflicht der Krankenkassen befreien zu lassen.

Für alle Mitarbeiter, welche eine kurzzeitige Arbeitsverhinderung oder eine Pflegezeit beantragen, gilt ein Sonderkündigungsschutz von 12 Wochen vor dem angekündigten Beginn bis zum Ende der Pflegezeit.

Dienstvereinbarung zur Freistellung nach dem Pflegezeitgesetz.

Weitere Informationen unter: http://www.bekanntmachungen.ovgu.de/-p-332

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Links zur Vereinbarkeit von Pflege & Beruf

Zum Thema "Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Pflege von Angehörigen finden Sie unter folgenden Links Ratschläge, Kontakte und weiterführende Hinweise:

www.wege-zur-pflege.de - Servicetelefon und Informationsportal

www.familien-pflege-zeit.de - Informationen des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben zur Familienpflegezeit

www.bmg.bund.de/pflege.html - Auf der Website des Bundesministeriums für Gesundheit

 http://vereinbarkeit.dgb.de/- Informationen rund um die Vereinbarkeit von Beruf und Familienaufgaben sowie Pflegeaufgaben auf der Website des Deutschen Gewerkschaftsbunds

www.serviceportal-zuhause-im-alter.de - Informationen auf den Seiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Pflegestützpunkte: Kontaktdaten zur Pflegeberatung für gesetzlich Versicherte: Pflegestützpunkte beraten hilfe- und pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen. Sie unterstützen in allen Fragen rund um das Thema Pflege

www.Heimverzeichnis.de - Suche und unabhängige Bewertung von Heimen, Pflegeheimen, Seniorenheimen

www.pflegelotse.de

www.wegweiser-demenz.de

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Pflege & Beruf

Sich während der Beschäftigung um eine nahestehende pflegebedürftige Person zu kümmern, ist immer eine schwierige Situation und bedarf viel Zeit und Energie. Während sich Mama und Papa auf den kommenden Nachwuchs langsam vorbereiten können, entsteht durch eine pflegebedürftige Person eine ganz neue und meist plötzlich eintreffende Situation. Die Vereinbarkeit von Pflegeaufgaben und Studium bzw. Pflegeaufgaben und Beruf ist dabei nicht immer ganz einfach. Darum unterstützen wir hierbei Studierende und Beschäftigte bestmöglich.

 Beistand_Pflege

Wer gilt als Pflegebedürftig?

Innerhalb des Pflegeversicherungsgesetztes gilt die Pflegebedürftigkeit für Menschen, welche wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung im Bereich der Körperpflege, der Ernährung, der Mobilität und der hauswirtschaftlichen Versorgung auf Dauer von voraussichtlich mindestens sechs Monaten in erheblichen oder höheren Maße Hilfe bedürfen.

Durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung wird die Pflegebedürftigkeit geprüft und bei vorhandener Pflegebedürftigkeit in eine von drei existierenden Stufen eingeordnet. Die Höhe der Leistungen unterscheidet sich je nach Pflegestufe.

Kann die zu pflegende Person nicht die Voraussetzungen der Pflegestufe 1 erfüllen, lebt allerdings ebenfalls mit einer eingeschränkten Alltagskompetenz, kann dennoch Betreuungsgeld angefordert werden, da seit 2008 die Pflegestufe 0 existiert. Ebenso wurde 2013 durch eine Neudefinition des Pflegebegriffes eine Leistungsverbesserung für demenziell erkrankte Menschen eingeführt.

 

Welche Möglichkeiten der Pflege gibt es?

Während die häufigste Form der Pflege Zuhause stattfindet, kann ebenso ein Pflegeheim in Anspruch genommen werden. An der Stelle wird zwischen ambulanter und stationärer Pflege unterschieden. Zur Unterstützung für die Pflege Zuhause können Pflegegelder, Einzelpflegekräfte, Pflegehilfsmittel und Kombinationsleistungen beantragt werden. Die Pflege im Heim hingegen kann als vollstationäre, teilstationäre oder Kurzzeitpflege in Anspruch genommen werden. Dabei werden Qualität und Transparenz in den Heimen regelmäßig geprüft.

Bei der Pflege von Angehörigen Zuhause gilt als finanzielle Unterstützung das Pflegegeld, welche nicht an die Pflegeperson, sondern ausschließlich an die pflegebedürftige Person gezahlt wird. Als Pflegeperson gilt, wer mindestens 14 Stunden in der Woche pflegt. Ist die Pflegeperson nicht mehr als 30 Stunden in der Woche erwerbstätig, zahlt die Pflegeversicherung die Beiträge an die Rentenversicherung. Die Pflegeperson ist außerdem während aller Pflegetätigkeiten beitragsfrei, gesetzlich unfallversichert. Ist es der Pflegeperson wegen Urlaubs oder Krankheit nicht möglich die zu pflegende Person zu betreuen, zahlt die Pflegekasse die notwendigen Ersatzleistungen.

 

Familienpflegezeit

Seit Januar 2015 besteht ein Rechtsanspruch auf Familienpflegezeit. Das bedeutet, dass Beschäftigte für einen Zeitraum von bis zu 24 Monaten bei einer Mindestarbeitszeit von 15 Wochenstunden teilweise freistellen lassen. Für Beamte und Beamtinnen gelten die jeweiligen beamtenrechtlichen Regelungen. Wird ein Angehöriger akut pflegebedürftig, besteht das Recht, bis zu zehn Arbeitstage eine Freistellung zu erlangen.

 

Weitere Informationen zur Pflege:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/dateien/Publikationen/Pflege/Broschueren/BMG_RatgeberPflege_barrierefrei.pdf

Weitere Informationen zu den Pflegeleistungen:

http://www.bmg.bund.de/fileadmin/dateien/Downloads/P/Pflegestaerkungsgesetze/Tabellen_Plegeleistungen_BRat_071114.pdf

 

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Letzte Änderung: 14.10.2021 - Ansprechpartner: Webmaster OVGU