Aktuelles

Campusferien 2021

-

Die Campusferien werden in diesem Jahr vom 26.7. bis 6.8. stattfinden. Wir hoffen, dass die Corona-Pandemie ein Angebot direkt vor Ort auf dem Campus zulässt und wir Kinder im Alter von 6-11 Jahre täglich von 8-17 Uuhr betreuen können. Sollte dies nicht möglich sein, wird es ein digitales Programm mit Experimenten, Spielen etc. geben. Sobald es dazu Neuigkeiten gibt, finden Sie diese hier.
Eine Anmeldung wird voraussichtlich Ende Mai/ Anfang Juni möglich sein.

mehr ...

Studie zur Aufmerksamkeit - Leibnitz-Institut sucht Probanden

-

Das Leibnitz-Institut für Neurobiologie in Magdeburg untersucht in einer Studie die Entwicklung von Aufmerksamkeit, Lernen und Gedächtnis im Kindesalter. Die Forscherinnen und Forscher untersuchen z.B. wie Kinder durch Störungen in ihrer Umgebung abgelenkt werden. Dafür suchen die Magdeburger noch Familien, die an der Studie teilnehmen möchten.
Alle wichtigen Informationen zur Studie und zu den Ansprechpersonen finden Sie hier.

mehr ...

"Lessons learnt" - OVGU an großer CHE-Studie beteiligt

-

Gemeinsam mit dem Verein Familie in der Hochschule war die OVGU an der CHE-Studie Lessons learnt im Jahr 2020 beteiligt. Die Studie stellt die Familiengerechtigkeit deutscher Hochschulen auf den Prüfstand. Jetzt haben CHE und Verein die Studie veröffentlicht.

Im Fokus standen dabei familienorientierte Strukturen, die sich während der Pandemie an den Hochschulen besonders bewährt haben oder in dieser Zeit neu entwickelt wurden. Die Studie zeigt deutlich, dass vor allem die Hochschulen gut durch die Pandemie gekommen sind, bei denen das Thema Familiengerechtigkeit auf Hochschulleitungsebene, z.B. in einem Prorektorat, gut strukturell verankert ist. Für solche Hochschulen war es leichter, ad hoc neue Unterstützungsinstrumente zu schaffen oder bestehende Maßnahmen, wie die Arbeit im homeoffice, auszubauen.

„Die aktuelle Corona-Situation zeigt, unter welchem Druck eine Vielzahl der Mitarbeitenden und Studierenden unserer Hochschulen stehen. Vor allem Frauen leisten nach wie vor den Großteil der Care-Arbeit und erreichen derzeit etwa durch geschlossene Kitas und Schulen zunehmend ihre Belastungsgrenzen“ erläutert Sarah Wenz vom Vorstand Familie in der Hochschule e.V. „Was wir brauchen, ist eine noch stärkere Familienorientierung und schnelle, wirksame, aber auch langfristige Maßnahmen zur Entlastung insbesondere der weiblichen Hochschulangehörigen, um einer Benachteiligung und möglichen Gefährdung ihrer beruflichen Karriere vorzubeugen“, so Wenz, die beim Karlsruher Institut für Technologie die Geschäftsstelle Chancengleichheit leitet.

 FidH_LL_Zitat_Wenz

 

Der Verein Familie in der Hochschule e.V. hat im Jahr 2020 gemeinsam mit dem CHE die Familiengerechtigkeit an deutschen Hochschulen auf den Prüfstand gestellt. Im Fokus standen dabei familienorientierte Strukturen, die sich während der Pandemie an den Hochschulen besonders bewährt haben oder in dieser Zeit neu entwickelt wurden. Die Studie zeigt deutlich, dass vor allem die Hochschulen gut durch die Pandemie gekommen sind, bei denen das Thema Familiengerechtigkeit auf Hochschulleitungsebene, z.B. in einem Prorektorat, gut strukturell verankert ist. Für solche Hochschulen war es leichter, ad hoc neue Unterstützungsinstrumente zu schaffen oder bestehende Maßnahmen, wie die Arbeit im Homeoffice, auszubauen.

Für die CHE Studie befragten die Autor*innen der Untersuchung im Sommer 2020 Familienverantwortliche an sechs deutschen und einer österreichischen Hochschule. Alle Hochschulen sind Mitglied von Familie in der Hochschule e.V. Im Fokus standen dabei familienorientierte Strukturen an den Hochschulen, die sich während der Pandemie an den Hochschulen besonders bewährt haben oder in dieser Zeit neu entwickelt wurden.

„Hochschulen, bei denen das Thema Familienorientierung bereits vor Corona an oberster Stelle Priorität war, konnten im Krisenmanagement punkten und wertvolle Zeit gewinnen“ stellt Frank Ziegele die Haupterkenntnis der Untersuchung in der vom CHE veröffentlichten Pressemitteilung heraus. „Das Thema sollte deshalb auch nach der Krise flächendeckend an allen Hochschulen auf Leitungsebene personell verankert werden, um familienfreundliche Entwicklungen am Campus zu beschleunigen“, fordert der Geschäftsführer des CHE Centrum für Hochschulentwicklung.

Die Studie hat ebenfalls gezeigt, dass auch die Flexibilisierung in der Hochschulverwaltung in deutlich stärkerem Maße möglich ist als bisher angenommen. Die bisherige Annahme, dass für Verwaltungstätigkeiten im Gegensatz zu wissenschaftlicher Arbeit Präsenz erforderlich ist, ist überholt. In beiden Bereichen kann es konkrete Tätigkeiten geben, die am Arbeitsort besser funktionieren, aber in beiden Tätigkeitsfeldern ist Arbeit im Homeoffice möglich. Die Verlagerung der Arbeit ins Homeoffice birgt ein großes Potential für die Freisetzung von Zeitressourcen, die den Familienalltag erleichtern können. Sie sollte daher von allen Mitarbeitenden – dort wo es möglich ist – gleichermaßen genutzt werden können.

Missstände und Entwicklungsbedarfe sind während der Pandemie besonders im Bereich der Karriereförderung und Personalentwicklung deutlich geworden. So wurde die bereits bestehende Benachteiligung von Professorinnen und weiblichem wissenschaftlichem Nachwuchs durch die Doppelbelastung während der Pandemie besonders offenkundig, da die sogenannte Care-Arbeit, also Pflegetätigkeiten oder Kinderbetreuung, in dieser Zeit vermehrt von Frauen aufgefangen wurde.

Daher fordern sowohl der Familie in der Hochschule e.V. als auch Frank Ziegele vom CHE, dass die Honorierung von Care- und Gremienarbeit, wie sie an einigen Hochschulen bereits für den Bereich Leistungsbeurteilung diskutiert wird, auch in Berufungs- und Einstellungsverfahren praktiziert werden sollte. Nur so könne die enorme zeitliche und logistische Leistung der Wissenschaftler*innen mit familiären Verpflichtungen gewürdigt und ihr berufliches Fortkommen im Wissenschaftsbetrieb gesichert werden.

 

Infografik_FidH_Lessons_Learnt_Corona 

 Die Studie des CHE finden Sie hier.

mehr ...

[1] | 2 | 3 vor

Letzte Änderung: 30.03.2021 - Ansprechpartner: Webmaster OVGU